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Die Sehenswürdigkeiten und andere Attraktionen

Frauenkirche

Die mit vollem Namen genannte Domkirche zu Unserer Lieben Frau wurde 1494 erbaut und ist seit rund zweihundert Jahren die Kathedrale der Erzbischöfe von München und Freising gilt als Wahrzeichen Münchens. Die dreischiffige spätgotische Kirche mit im Inneren umlaufendem Kapellenkranz ist 109 m lang, 40 m breit und 37 m hoch. Die weithin sichtbare Kuppelhauben der beiden Türme in der Höhe von 99 Meter bilden eine der bekanntesten Dominante der Stadt. Auf den Südturm kann man sogar bestiegen und ihm wurde einen einmaligen Blick auf München und die nahen Alpen geboten.

Zu dem Aufbau der Kirche knüpft sich eine Legende: Als der Baumeister Jörg Von Halspach die Frauenkirche in damals fast unglaublicher Schnelligkeit und so grandioser Höhe errichtete, wurde das Geld natürlich knapp. Nach der Legende soll der Baumeister in seiner Not vom Teufel Geld geliehen haben. Der gab es ihm mit der listigen Auflage – daβ der Dom keine Fenster erhalten dürfe. Nach beendetem Werk soll der Baumeister den Höllenfürsten in die Kirche geführt haben. Der, als er von der Vorhalle aus keine Fenster sehen konnte (von hier aus sind sie nämlich von den Säulen verdeckt), soll so in Wut aufgestampft haben, daβ man den Tritt bis heute noch im Fuβboden der Kirchenvorhallle bewundern kann. Auch sein Windroβ soll der Teufel voller Ärger auf dem Frauenplatz vergessen haben. Deshalb zieht es bis heute dort ganz gottserbärmlich.

Altes und Neues Rathaus

Nicht weit von der Frauenkirche befindet sich der Marienplatz, der mitten im Zentrum der Altstad liegt und der als der Mittelpunkt Münchens gilt. Den Platz umgeben das Alte und das Neue Rathaus.

Das Alte Rathaus steht auf der Stelle des 1310 zum ersten Mal urkundlich erwähnten Münchner Rathauses. Bereits zwischen Jahren 1392 und 1394 erhielt dieser Bau einen großen Saal. Der älteste Teil heutiges Rathauses ist der Turm, dessen „Unteres Tor“ zur ersten Münchner Stadtmauer gehörte. Als 1460 ein Brad den turm in Innern und den alten Rathaussaal zerstörte, wurde Baumeister Jörg von Halsbach, der auch die Frauenkirche plante, mit der Neugestaltung beauftragt. Im Laufe der Zeit wurde das Gebäude noch vielfach umgebaut und verändert, zuletzt in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg wegen der Kriegzerstörung. Das Alte Rathaus war der Sitz des Stadtrates bis 1874. Seit 1983 befindet sich in dem Alten Rathaus ein Speilzeugmuseum.

Das Neue Rathaus endtand während einer langen Bauzeit zwischen 1867 und 1909.

Es ist ein neugotischer Prachtbau erbaut nach flandrischem Vorbild. Sehenswert und weltberühmt ist das Glockenspiel im Turmerker. Dreimal täglich um 11 Uhr, 12 Uhr und 17 Uhr (von November bis Februar entfällt der 17 Uhr - Termin) werden im Figurnspiel die haochzeit Wilhelms V. Und der Schäfflertanz vorgeführt. Einen schönen Blick auf München bietet die Aussichtsplattform auf dem 85 Meter hohen Rathausturm. Hoch auf dem Turm beaufsichtigt alles das Münchner Kindl - ein kleiner Mönch, der an die Gründung Münchens erinnert.

Ihre Sitze haben hier der Oberbürgermeister, der Stadtrat und die Stadtverwaltung ihr Hauptsitz.

Der Friedensengel ist ein dominierenddes Denkmal am Emde der Prinzregentstraβe, das zum 25jährigen Jubiläum des Friedens von Versailles erbaut wurde. Auf hoher quadratischter Sockelhalle und einer 23 m hohen Säule mit korithischem Kapitell steht der Engel mit Pallas Athene auf dem linken Hand. Die Sockenhalle, die die Säule mit dem Engel trägt, steh über einer Brunnenanlage mit Springbrunnen und Freitreppen, Pilasten, Säulen und Rundbogennischen und ist nach dem Vorbild der der Korenhalle des Erechtheions auf der Athener Akropolis gestaltet.

Das Siegestor trennt die Ludwigstraße von der Leopoldstraße. Damit steckt das Siegestor die Grenze zwischen den beiden Münchner Stadtvierteln Maxvorstadt und Schwabing ab. Das Tor ist dem Konstantinbogen in Rom nachgebildet. Es bildet das architektonische Gegenstück zur Feldherrnhalle: Hier fängt die königliche Ludwigstraße an, die am Siegestor endet. Auf dem Tor steht die majestätische Bavaria mit Löwenquadriga. Das Siegestor wurde 1843 bis 1852 aufgebaut.

Die Feldherrnhalle auf dem Odeonplatz wurde in Jahren 1841-1844 anstelle des ehemaligen Schwabiger Tores nach dem Vorbild der Loggia dei Lanzi in Florenz zwischen Theatinerkirche und Hofgarten erbaut. Mit dem Bau wollte Ludwig I. der bayerischen Armee und ihren siegreichen Feldherren ein Denkmal schenken. Auf den Seiten der Eintrittstreppe stehen zwei Löwen auf steinernen Sockeln. Unter der Seitenarkaden stellen die beiden Bronze-Statuen General Tilly, den Sieger der Schlacht am Weiβsen Berg(1620), und General Wrede, den Sieger gegen die Franzosen von 1814, dar.

n wurde als einer der schönsten deutschen Renaissancegärten 1615 nördlich der Residenz eingerichtet. Der Hofgarten bildet eine Innenstadtoase mit malerischem Blick auf die benachbarte Theatinerkirche und dient seinen Besuchern allen Jahreszeiten als Refugium aus dem Trubel der Innenstadt. Den oktogonalen Tempel, der als Brummenpavillon inmitten des vollkommen symmetrisch angelegten Gartens kozipiert ist, krönt die bronzene Figur der Bavaria von Hubert Gerhart.

Michaelskirche

Die katholische Jesuitenkirche St. Michael (auch Michaelskirche genannt) ist die erste Renaissancekirche nördlich der Alpen und diente als Vorbild für viele Jesuitenkirchen im deutschsprachigen Raum. Schon zur Zeit ihrer Entstehung hatte St. Michael eine Sonderstellung, denn die Kirche sollte einen Gegenschlag für die Reformation und zugleich die Manifestation des Machtanspruchs Wilhelms V. darstellen. Michaelskirche war von Anfang an als Grabstätte des Hauses Wittelsbach konzipiert, die sich hier wirklich befindet.

Biergärten und Bierkeller

Manch einer behauptet sogar, Bierkeller und Biergärten seien nicht nur die beliebtesten Kommunikationszentren der Stadt, sondern sie gehören zum kulturellen Leben wie Musik und Theater. Sicherlich sind diese besonderen Biergaststätten ein typisches Stück München. Zu den gröβten und bekanntesten zäht der Biergarten am Chinesischen Turm im Englischen Garten. Hier finden über siebentausend Personen Platz. Wenn in geselliger Runde zur Maβ Bier eine Brotzeit verspeist wird, dann liegt schon ein gewisses Savoirvivre in der Luft und es breitet sich eine Gemütlichkeit aus, als wäre die zeit stehengeblieben. Seit Juli 2002 können Sie Ihren Laptop in Biergarten am Chinesischen Turm mitbringen und das drahtlose Internet nutzen.